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 Achsantrieb Viskokupplung
        Viscous Clutch

Viskokupplung zwischen Kardanwelle und hinterem Achsantrieb - größeres Bild (nur Außenansicht) durch Anklicken!
Lupe




Englische Version

Aufgabe

Die Viskokupplung hat den Vorteil, in besonders kompakter Ausführung zwei Wellen miteinander zu verbinden, wenn ein Drehzahlunterschied entsteht. Sie ist eine Alternative zum selbstsperrenden Ausgleichsgetriebe zwischen zwei Antriebsachsen, könnte aber auch das Sperrdifferenzial in einer Antriebsachse ersetzen.

Funktion

Zwei Sätze von Metallscheiben (Lamellen) sind abwechselnd mit dem Gehäuse und mit der Abtriebswelle drehfest verbunden. Ein Satz hat z.B. gelochte, der andere geschlitzte Metallscheiben. Der Raum wird von Silikonöl ausgefüllt, dessen Viskosität bei geringen Drehzahlunterschieden zwischen den Scheibensätzen eine gewisse Bewegungsfreiheit zulässt. Große Drehzahlunterschiede erwärmen das Öl und führen zu einer Verbindung der beiden Lamellensätze durch Flüssigkeitsreibung. Die mit dem Topf verbundene Antriebswelle überträgt Drehmoment auf die Abtriebswelle und damit auf die sonst nicht angetriebene Achse.




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