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| Retarder spart in bestimmten Geschwindigkeitsbereich Bremsbeläge. |
Der Retarder unterstützt auch die Motorbremse. Es gibt ihn in primärer Ausführung an der Antriebswelle und in sekundärer an der Abtriebswelle des Getriebes (Bild). Da er nicht separat als eigenständiger Block hinter dem Getriebe angebracht ist, sondern in dieses integriert wurde, wird der oben dargestellte Sekundärretarder auch 'Intarder' genannt. Der primäre Retarder bremst also besonders gut bei hoher Motordrehzahl, was z.B. für einen häufig mit geringen Geschwindigkeiten fahrenden Stadtbus wichtig ist. Dagegen bezieht sich der sekundäre Retarder direkt auf die Raddrehzahl, ist also besser für den Fernverkehr geeignet.
Er wandelt also bei Bedarf Bewegungsenergie in Wärme um. Man könnte den hydraulisch arbeitenden Retarder mit einem Drehmomentwandler ohne Leitrad vergleichen, dessen Turbinenrad fest mit dem Gehäuse verbunden ist. Wichtig ist dabei die Ansprechzeit. Über ein mit speziellen Intervallen arbeitendes Ventil wird der Retarder je nach Bedarf ganz oder teilweise geflutet, je mehr, desto größer die Bremswirkung. Damit es schneller geht, ist rechts im Bild noch ein großer Behälter angegossen, der Getriebeöl unter Druck bereit hält.
2001 - 2012 Copyright für Programme, Texte, Animationen und Bilder: H. Huppertz
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