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 Sicherheit Sicherheitskarosserie
        Body Safety

Beispiel für einen relativ optimalen Crash - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe

Englische Version

Aufgabe

Früher galt die Karosserie als die beste, die nach einem Unfall die wenigsten Defekte aufwies. Jetzt erkannte man, dass es wichtiger ist, die für das Gehirn gefährliche Beschleunigung oder Verzögerung zu unterschreiten oder gar nicht erst zu erreichen. Dieses Maß wird in 'g' ausgedrückt. Dabei entspricht 1 g 9,81 m/s² und damit der Beschleunigung, die allen Gegenständen gleich ist, wenn sie im luftleeren Raum zu Boden fallen. Bei schweren Unfällen können trotz aller Vorsorgen 50 g und mehr auf Insassen einwirken.
Natürlich haben größere (in diesem Fall längere) Autos deutliche Vorteile. Sogar kürzere haben Vorteile, wenn sie mit längeren kollidieren, weil die längeren einen Teil der Energie aufnehmen. Günstig ist auch, wenn im Motorraum nicht zu viele inkompressible Bauteile wie z.B. die Antriebseinheit montiert sind, oder ein Ausweichbereich für diese vorhanden ist.

Funktion

In diesem Fall ist fast die gesamte Aufprallenergie vom Vorderwagen aufgefangen worden. Das Lenkrad ist nicht erkennbar in den Innenraum eingedrungen. Der Airbag hat ausgelöst und so wie die Karosserie aussieht, ist die Tür wohl noch zu öffnen. Was man hier nicht sieht ist, dass bei diesem Fahrzeug die gesamte Antriebseinheit so konstruiert wurde, dass sie bei einem Frontalaufprall unter den (doppelten) Boden gedrückt wird. Einen Vorteil hatte der Unfall allerdings für die Insassen, er erfolgte gerade und mit voller Überdeckung. Trifft er, was in der Praxis wohl häufiger vorkommt, mit nur teilweiser Überdeckung, so muss der Teil des Fahrzeugs auch die gesamte Energie aufnehmen.




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