Die Vorderachse bestand aus zwei stabilen Rohren, an denen je zwei Längslenker befestigt waren. In den Rohren ein Federpaket, dass beim Einfedern auf
Verdrehung beansprucht wurde. Das Schneckenrollen-Lenkgetriebe war auf dem oberen Rohr befestigt und
über ein Trockengelenk und eine durchgehende Lenksäule mit dem Lenkrad verbunden. Wegen des nach hinten
verschobenen Schwerpunkts war vorne unbedingt ein Stabilisator nötig. Trommelbremsen an der Vorderachse waren noch sehr lange üblich. Beim
Standard-Käfer waren sie sogar noch bis 1953 (als Fußbremse!) mit Seilzügen versehen.
Die beiden Längslenker endeten in einem Verbindungsstück, mit dem sie über Bundbolzen und
entsprechende Büchsen verbunden waren. Die Radnabe war wiederum mit diesem senkrecht stehenden Verbindungsstück über Achsschenkelbolzen und
entsprechende Büchsen verbunden. Die Bolzen mussten alle 5000 km abgeschmiert werden. Später wurden die ganzen reparaturanfälligen Büchsen und Bolzen
durch je zwei Kugelgelenke an jeder Seite ersetzt.
Lenkung
Die Lenksäule verband in gerader Linie Lenkrad mit Lenkgetriebe und erhielt erst später Zwischenelemente zur Unfallverhütung. Zwei ungleich lange
Spurstangen verbanden das Lenkgetriebe mit den Spurhebeln. Dies führte besonders auf der kurzen Seite zu ausgedehnten Spuränderungen beim Ein- und
Ausfedern.
Rahmen
Die Vorderachse war über einen speziellen Chassiskopf mit dem zentralen Tunnel im Bodenblech verbunden. Er bestand aus mehreren Blechen, die bei einem
größeren Frontalaufprall auf einer Rahmenlehre sehr fachgerecht erneuert werden mussten. Das Bodenblech insgesamt war so stabil, dass der Wagen auch
ohne Aufbau fast fahrbereit war. Die Cabrio- und die Buggy-Versionen brauchten weniger Verstärkungen am Fahrzeugboden als moderne Fahrzeuge.