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Geschichte Ford Escort

Nach der Form der Schnauze wurde er 'Hundeknochen' genannt - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe

Englische Version

Ford
MotorReihen-Vierzylinder
Hubraum1098/1263 cm³
Bohrung * Hub81 * 53,3/63 mm
MotorsteuerungOHV, Kette
GemischaufbereitungEinfach-/Doppelvergaser
Leistung29 - 53 kW (40 - 72 PS)
Nenndrehzahl5300 - 6000/min
BauartFrontmotor mit Heckantrieb
GetriebeViergang/Dreigang-Automat
Aufhängung vorneMcPherson-Federbeine
Aufhängung hintenStarrachse, Blattfedern
später mit Längslenkern
Bremsen vorneTrommeln, später Scheiben
Bremsen hintenTrommeln
Länge3984 mm
Max. Geschwindigkeitca. 125 - 158 km/h
Bauzeit1968 - 1974
VariantenVersionen bis 47 kW, Viertürer,
Kombi, Kleinlaster

Bei diesem Modell ist der englische Stammbaum deutlich sichtbar. Autotests beschreiben die Fensterflächen als zu klein und das Fahrverhalten als etwas ruppig und laut. Die meisten kontinentaleuropäischen Exemplare werden in Genk (Belgien) durch gezielte Zusatzausstattung verbessert. Insgesamt entstehen in 28 Jahren ca. 20 Mio. Escorts. Das Modell erhält den Beinamen 'Knochen' und wenn man sich zusätzlich die Front anschaut, weiß man warum. Die Normalausführung ist wirklich nicht aufregend. Pate standen die Modelle Anglia und Cortina und nur die äußere Hülle mit dem Hüftschwung ist wirklich neu.

Das Modernste ist noch die McPherson-Federbein-Achse mit dem für Mitteleuropa spendierten Stabilisator vorn. Hinten arbeitet eine blattgefederte Starrachse. Auch die OHV-Motoren aus der 'Kent'-Familie sind rau, aber von erstaunlicher Drehfähigkeit. Die holzfolienartige Inneneinrichtung der Normalausführung mit dem etwas schwulstigen Lenkrad spiegelt englische Behaglichkeit wider. Zum knappen Innenraum gesellt sich ein vergleichsweise üppiger Gepäckraum. Auch wird das alles zu einem wirklich konkurrenzfähigen Preis hergestellt.

Ganz anders ist die Aufregung bei den GT-Modellen. Geänderte DOHC-Motoren von Lotus und später mit 16 Ventilen von Cosworth machen dem Escort Beine. Dazu ein noch wesentlich härteres Fahrwerk, bei dem die Nachteile der Achskonstruktion in den Hintergrund traten. Schade, dass diese Modelle am Anfang nur den englischen Käufern zur Verfügung stehen. Gleichzeitig stellen sich hier Erfolge bei der Rallye-Meisterschaft ein. Anlässlich einer Überarbeitung des Escort 1971 kommen auch dem Grundmodell Änderungen zugute. Mehr Leistung und etwas mehr Sportlichkeit im Outfit lassen die insgesamt doch etwas veraltete Technik in besserem Licht erscheinen.

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