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Die Fabbrica Italiana Automobili Torino wird 1899 gegründet. So ziemlich von Anfang an steht ein Agnelli an der Spitze, ein ehemaliger Kavallerie-Offizier und auch schon Rennfahrer. Agnelli und Fiat sind ebenso verbunden wie Fiat und Turin, jedenfalls in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Agnelli denkt mehr in den Kategorien der industriellen Produktion als der Innovation. Vielleicht lässt dieser Grundgedanke Fiat von ca. 100 Mitbewerbern Anfang des Jahrhunderts am Ende als einzigen italienischen Konzern übrig bleiben. |
Im Prinzip gibt es bei den kleinen Fahrzeugen eine Heckantriebs- und eine Frontantriebszeit. Zu den heckgetriebenen gehören alle Fahrzeuge von 500, 600, 770 und 850 cm³ Hubraum. Es sind bis auf den Multipla alles Zweitürer und letztere werden durch ein Coupe ergänzt. Noch der Fiat 126 ist von dieser Bauart, aber der größere 128 schon nicht mehr. Er ist ein Fronttriebler mit vier Türen. Von da an werden auch die Kleinwagen mit Frontantrieb gebaut. Die damalige Mittelklasse wird vom 1100er und 1500er gebildet und später durch den 124 und 125 ersetzt. Diese haben natürlich alle vier Türen und werden ebenfalls durch Coupes/Cabrios ergänzt. Die Motoren werden in einem besonderen Fall sogar dem Ferrari-Regal entnommen. Darüber gibt es immer wieder den Versuch eines Oberklasse-Modells (z.B.der 130) mit viel Technik und keineswegs immer schlechter Verarbeitung, aber es hat sich nie gegen die etablierte Konkurrenz auch im eigenen Land durchsetzen können.
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