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Geschichte Fiat 124 S

Etwas hübscher und etwas schneller, der 124 S - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe

Englische Version



Fiat Spezial/Spezial T
MotorReihen-Vierzylinder
Hubraum1438 cm³
Bohrung * Hub80 * 71,5 mm
Hauptlager5
Leistung52/59 kW (70/80 PS)
Nenndrehzahl5400/5600/min
Drehmoment110/112 Nm bei 3200/4000/min
BauartFrontmotor mit Heckantrieb
GetriebeViergang/Fünfgang, Automatik
BremsenSchwimmsattel, Bremskraftverstärker, Bremskraftbegrenzer
Radstand2420 mm
Radaufhängung vornDoppelquerlenker
Radaufhängung hintenStarrachse
Reifen155 SR 13
Karosserieviertürig
Länge4053/4059 mm
Breite1610 mm
Höhe1420 mm
Kofferraumca. 410 Liter
Tankinhalt40 Liter
Leergewicht925/950 kg + Fahrer(in)
Max. Geschwindigkeitca. 155/165 km/h
Bauzeit1968 - 1974
Kaufpreisca. 6800,- DM
Elektrik12V-Drehstromgenerator

Knapp drei Jahre später kommt der etwas hübscher gearbeitete Fiat 124 S heraus. Seine Doppelscheinwerfer lockern die Front auf und auch innen hat sich einiges getan.Das Armaturenbrett und das Lenkrad mit Hupenring sind wesentlich gefälliger geworden. Statt des langweiligen Tachos gibt es jetzt zwei hübsche runde Anzeigen für Tacho u.a., leider keinen Drehzahlmesser. Dafür aber Intervallschalter am Scheibenwischer. Die Sitze noch ohne Kopfstützen haben Liegesitz-Beschläge. Leider ist die Seitenführung recht bescheiden. Der Wagen kommt einem wie die Komfortversion des 124ers vor.

Auch der Motor ist noch ein Stück durchzugsstärker und damit temperamentvoller geworden. Auch wenn sich das durch die weiterhin kurze Übersetzung und die eckige Karosserieform nicht voll in eine viel höhere Endgeschwindigkeit übertragen lässt, ist doch die Beschleunigung mehr als ausreichend. Eigentlich müsste der Motor nicht mehr so hoch drehen, doch man ertappt sich bisweilen dabei. Auch bleibt der Kraftstoffverbrauch in für die Zeit vertretbaren Grenzen.

Wäre der Wagen nicht so rostanfällig gewesen, es hätte der Beginn einer langen Freundschaft werden können. So sind Wartungsarbeiten zwar nötig, aber relativ leicht durchführbar. Der Ventiltrieb lässt sich an den Kipphebeln relativ leicht nachstellen. Schmiernippel sind keine mehr vorhanden. Etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern die Bremsen. Da deren Sättel schwimmend gelagert sind, sollte man die Keile zwischen Sattel und Halter häufig gangbar machen und schmieren. Alle anderen Arbeiten z.B. an den Unterbrecherkontakten der Zündung sind Routine.






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