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Geschichte Benelli 750 Sei

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Einer der ersten Sechszylinder-Reihenmotoren im Motorrad - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe

Englische Version

Die Firma Benelli wird schon 1911 gegründet, aber erst nach 10 weiteren Jahren kommt die erste Eigenproduktion heraus. Durch den erfolgreichen Einsatz im Rennsport entstehen außerordentlich hoch entwickelte Motoren. Der finanzielle Erfolg läßt allerdings zu wünschen übrig, obwohl Benelli mit dem Australier Carruthers 1969 neben der TT auch die offizielle Weltmeisterschaft in der 250er-Klasse erringt. In der Not wird die Firma von dem Fahrzeug-Produzenten de Tomaso aufgekauft. Unter dessen Obhut wurde die oben abgebildete 750 Sei präsentiert.
Motorräder hatten zu diesem Zeitpunkt schon ihre Notwendigkeit eingebüßt. Die Leute stiegen massenhaft auf Autos um. Wer dennoch als Hersteller den Reiz des Motorradfahrens hochhalten wollte, musste etwas Besonderes bieten. Um in der Zeit des Aufrüstens in Italien bestehen zu können, kopiert Benelli einen 500er-Honda-Vierzylindermotor und baut diesen noch vor Honda selbst zum Sechszylinder aus. Heraus kommt zwar keine Leistungsexplosion, aber ein in dieser Vibrationsfreiheit und Eleganz nie gekannter Zweiradmotor.

BauartReihen-SechsZylinder
Hubraum748 cm³
Bohrung/Hub56/50,6 mm
Verdichtung9,8 : 1
Gemischaufbereitung3 Flachstromvergaser
KühlungFahrtwind
Leistung46 kW (63 PS)
Nenndrehzahl8500/min
KupplungMehrscheiben-Ölbad
Bremse vorne2 Scheibenbremsen
Bremse hinten1 Scheibenbremse
Leergewichtca. 230 kg + Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeitca. 200 km/h
Gebaut ab1974
Besonderheit6 Auspuffrohre





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