Der Achtzylinder-V-Motor ist der Nachfolger vom Achtzylinder-Reihenmotor, der einst aus zwei hintereinander geschalteten Vierzylindern entstand. Als Reihenmotor gibt es ihn (in größerer Serie) schon seit Mitte des vorigen Jahrhunderts nicht mehr. Er hat gegenüber diesem auch unbestrittene Vorteile. Mindestens wenn der Bankwinkel zwischen den Zylinderreihen 90° beträgt, ist der Motor und damit z.B. auch die Kurbelwelle wesentlich verkürzt. Gehen Sie also davon aus, dass alle Bilder auf dieser Seite einen noch relativ einfachen V-8 zeigen. Beide Pleuel greifen auf einen Zapfen. Wegen der besseren Ausnutzung des Motorraums gibt es auch Bankwinkel von 72°. Hier ist dann ein kleiner Versatz an den Pleuellagern der Kurbelwelle nötig, wenn man gleichmäßige Zündwinkel erhalten will. Übrigens, wenn Sie auch nur ein wenig Sympathie für Lkw-Motoren aufbringen können, schauen Sie sich den wirklich sehenswerten Film über den Zusammenbau eines fabrikneuen Motors ganz unten auf der Seite an.
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